Natur

Uvnitř i vně, Autor: PhDr. Jiří Bartoň
Naturrahmen vom Stadtteil Prag 11


Landschaftsgestaltung und deren Struktur

Die Ausgangsform von Prager Platte ist die tertiäre Fastebene mit ziemlich kleinen Höhenunterschieden. Die Eozoikumablagerungen treten nur selten auf der Oberfläche auf, der einzige Standort in der Region ist der Hügel Háj. Bei der U-Bahn Austiefung wurden Nachweise über reiches Meeresleben im Zeitraum des Altpaläozoikums zwischen unweitem Spořilov und Kačerov gefunden. Es handelt sich um Fossilien des Unterordoviziumalters, die die Schwanzschilder vom größten tschechischen Trilobit bilden.

Die Oberfläche der Region wird überwiegend durch Sand- und Ton-Lehmablagerungen gebildet. Vor dem Ausbau der Siedlungsagglomeration der Südstadt wurden sie durch eine Mutterbodenschicht abgedeckt. Unter den oberen Schichten befindet sich meistens Lehm. Der Felsenuntergrund stellt oberes Proterozoikum der Štěchovicer Gruppe dar. Es handelt sich um Staub-, Sand- bis Quarzschiefer mit Grauwacke- und Schiefervorkommen.

Das Gelände geht plötzlich in einen gedehnten, nicht besonders markanten Bergrücken über. Er zieht sich von den Ufern von Botič nach Westen bis zum Kunraticer Wald hin, wo er durch das Tal vom Kunraticer Bach abgegrenzt ist. Der Hügel Háj in der Nachbarschaft des Hotels Opatov erreicht die Höhe von 317 m über Meeresspiegel. Höherer Hügel Chodová hat 319 m über Meeresspiegel. Dieser befindet sich südwestlich von der Autobahnstrecke in dem Raum von der Südstadt II. Momentan fesselt die Aufmerksamkeit jedoch eher der unweite Hügel von künstlich aufgeschütteter Anhöhe, ergänzt durch einen Altan. Vor dem Rand des Milíčover Waldes wuchs auch eine ausgedehnte Deponie vom Aushubmaterial aus dem Bau der U-Bahnlinie „C“. Heute wird sie als Milíčover Hügel bezeichnet. Er grünt angenehm, der Bewuchs auf ihm wächst und die Wege ladet zu Erholungssport und Spaziergängen ein.

Wasserströme

Die Wasserläufe auf dem Gebiet der Region gerieten schon in Betongefangenschaft, und an vielen Stellen wurden sie unter Erde versteckt: Der Bach, der an der Chodover Festung von der Ostseite fließt – der Chodover Bach, sowie die Quelle in nördlicher Nachbarschaft vom ursprünglichen Háje – Hájer Bach.

Den Kern von kleinen Wasserströmen in der Region bildet der Bach Botič, trotz dessen mehr oder weniger symbolischer Berührung von Prag 11. Er quellt in der Nähe von Křížkový Újezdec. Von Kocanda verläuft er durch den Průhonicer Park, in der Nähe von Újezd betritt er das Gebiet von Prag, und setzt über Křeslice, Petrovice, Hostivař und weitere Stadtteile fort. Seine Wanderung endet er im Wasser von der Moldau unter Vyšehrad. Der ganze Botič ist 33,5 km lang und sieben Teiche entstanden an ihm. Die Fläche des Quellengebiets bilden 134,8 km2 und die durchschnittliche Durchflussmenge an der Mündung beträgt 0,44 m3. Von der Gesamtlänge entfallen 21 km auf das Gebiet von Prag.

Aussehen von Botič in der Sichtweite von der Südstadt wurde wesentlich durch den Wasserspeicher namens Hostivařská verändert, der im angrenzenden Kataster liegt. Die Basis der Talsperre Hostivařská, die in den Jahren 1959 – 1963 auf dem Gelände aufgebaut wurde, ist ein 16 m langer geschütteter Damm, der in der Dammkrone 110 m lang ist. Der Stausee, der im Folgejahr angefüllt wurde, hat die Fläche bis zu 53 ha. Die maximale Tiefe von dem Stausee beträgt 12 m, die Rückstaustrecke von Botič beträgt 2, 6 km. Ständiger Umfang vom verstautem Wasser beträgt 1, 34 Millionen m3, beim Höchststand nimmt er über 2 Millionen Kubikmeter Wasser auf.

Unmittelbar nach der Südgrenze der Südstadt fließt der kleine Milíčover Bach. In der Nachbarschaft vom Milíčover Hof, schon im Kataster von Újezd, wurde auf ihm ein kleineres Teichsystem aufgebaut. Vom Westen nach Osten sind es die Teiche Nový oder Milíčovský, Kančík, Homolka und Vrah. Milíčover Teich ist der größte (3, 24 ha), hat sauberstes Wasser, sowie die am besten zur Erholungsausnützung gepflegte Ufer. In östlicher Nachbarschaft von dem Teich mit unpoetischem Namen Vrah (Mörder) wurde vor ziemlich kurzer Zeit ein Sedimentationsbecken errichtet. Es fängt die Verunreinigungen aus der Regenwasserkanalisation, die vom angrenzenden Teil der Südstadt in den Milíčover Bach fließen, auf. Von den Lokalpatrioten wurde es als Šáteček (Tüchlein) oder Šátek (Tuch) getauft.

Die Tatsache, dass die Oberfläche der Region über der Ebene von 250 m über Meeresspiegel liegt, ermöglicht den Bewohnern von Prag 11 außerhalb der Reichweite von den meisten Inversionen, die in den niedrigeren Lagen von Prager Agglomeration vorkommen, zu leben. Infolge der überwiegenden Westwinde von der durchschnittlichen Geschwindigkeit 3,3 m/s, erfolgt eine gute Belüftung des Gebiets. Niedrige Inversionen, die unter schlechten Zerstreuungsbedingungen die Bodenschicht bis 25 m über dem Gelände betreffen, treten daher nur im geringen Prozentsatz auf, und zwar überwiegend in den Nachtstunden und früheren Morgenstunden. Ein mäßig warmes Gebiet, wie die Region aus der Klimasicht charakterisiert werden kann, bildet daher ein günstiges Besiedlungsgebiet.

Flora

Von Modřany über Kunratice zur Südstadt verläuft die Grenze von zwei Gebieten der geographischen Pflanzenverbreiterung der Tschechischen Republik. Nach Norden liegt das Gebiet mit Vorkommen von wärmeliebender Vegetation und Flora, nach Süden befindet sich das Gebiet der Verbreiterung vom abfallenden Laubwald der gemäßigten Klimazone, und generell von Pflanzen, die mittlere Boden- und Luftfeuchte erfordern, das sich in den Meereshöhen 300 - 350 Meter befindet.

Die nördlich liegende Landschaft ist überwiegend Nichtholzboden, landwirtschaftlich intensiv angebaut. Es wurden hier die Reste von Steppen mit einer ganzen Reihe von Pflanzen kontinentales, sowie Mittelmehrursprungs erhalten. Ungroße Wälder bilden charakteristische wärmeliebende Eichenwälder mit Flaum-Eiche. Auf dem Gebiet von Prag 11 und in dessen Nachbarschaft die für dieses Gebiet typische Flora abklinkt, der wärmeliebende Eichenwald wird hier nicht in der typischen Form gebildet. Auf Schiefern vom Kunraticer Wald und angrenzenden Michler Wald, die eine Grünanlage auf der Fläche von 300 ha bilden, wächst dann verkrüppelter Eichenwald mit wärmeliebenden Pflanzenarten, wie zum Beispiel Kornelkirsche, weißer Diptam, weiße Schwalbenwurz oder Weißwurz.

Dauerentwalden von Südgebieten erfolgte erst im Mittelalter. Charakteristisch sind die Hagebuchen- und Linden-Eichenwälder, die teilweise im Kunraticer und Milíčover Wald erhalten sind, und ferner dann die Kiefer- und Tannen-Eichenwälder, in höheren Lagen dann die Buchenwälder. Teichgemeinschaften und verschiedene Wiesenarten sind typisch. Die Hagebuchen- und Lindeneichenwälder sind artenvielfältig, sie umfassen eine ganze Reihe von wärmeliebenden Pflanzenarten. Im Kunraticer und Michler Wald kommen auch schon kälteliebendere Arten im Azidophiluseichenwald vor. Dort wachsen jedoch auch die Fichtenmonokulturen, die Kiefern, in kleineren Mengen dann die Tannen, sowie verschiedene Arten von Laubbäumen. Im Milíčover Wald auf der Fläche von 76 ha, sind die Erlenwälder mit Vorkommen von Winkel-Segge in den Quellengebieten erhalten. Teichgemeinschaften und feuchte Wiesen befinden sich im Kataster von Újezd, Hrnčíře und Šeberov.

Dem landwirtschaftlichen Anbau gelang es jedoch schon in den vorherigen Jahrhunderten, das meiste Eigengebiet von Prag 11 den ursprünglichen Bewuchs los zu werden. Heut zu Tage kann man an den unbebauten und landwirtschaftlich oder gärtnerisch nicht genutzten Flächen in der Nähe von den Bächen nur die Sekundärfichtenbewaldung, die Lärchen, die Kiefern und die Akazien, ausnahmsweise dann die Eschen und die Eichen finden.

Auf den Flächen zwischen den Objekten der Südstadt steigt immer mehr der Anteil an künstlich gepflanzten Grünflächen aus den Jahren der jüngeren Vergangenheit, sowie aus der Gegenwart. Nordöstlich von Háje, in der Richtung der Wasserspeicherfläche, wuchs seit 1963 ein angenehmer Erholungswald auf.

Fauna

Trotz dem städtischen Charakter der Region, kann man nicht einmal die Fauna übersehen, die in der nächsten Umgebung sowie auf diesem Gebiet selbst vorkommt. Interessant ist vor allem die Bevölkerung von den Teichsystemen in der Nähe von Kunratice, Šeberov, Hrnčíře und Milíčov. Die Fischartenzusammensetzung ist beinahe ausschließlich künstlich, die bunte Vögel- und Saugtierwelt an den Ufern und in den Uferräumen ist jedoch meistens natürlich. Aus den Wasservögeln halten sich hier regelmäßig auf und nisten, neben der gewöhnlichen Märzente, auch die Blessen, die Tafelente, das Teichhuhn, auch der Storch kommt vor und beim Überflug dann die Schwäne. In den Dämmen leben an bestimmten Stellen Moschusratten. Auch Amphibien treten hier auf, zum Beispiel die ganze Reihe von Fröschen einschl. dem Laubfrosch und der Unke, die Blindschleiche und die Ringelnatter. Reich und aus der Sicht von Arten interessant ist auch die Fauna von wirbellosen Tieren, insbesondere der Insektenreich. Aus den Knochentieren leben in den angrenzenden Wäldern die gewöhnlichen jagdbaren Arten wie das Reh, der Hase, der Fasan und das Rebhuhn, aber auch der Dachs und der Fuchs. Ausgesetzt wurde der Mufflon. Aus den Raubvögeln ist es der Bussard, der Turmfalke, bestimmte Eulenarten wie der Waldkauz und der Kauz. Ferner tritt der Specht, der Buntspecht und der Grünspecht auf. Die Laubwälder bilden auch eine günstige Umwelt für interessante Insektenarten.

Naturschutzgebiete

in der nächsten Nachbarschaft von Prag 11 und in den zusammenhängenden Stadtteilen

Hrnčířer - Šeberover Teiche und Wiesen (Kat. Hrnčíře und Šeberov), Fläche ca. 15 ha.

Das System von drei Teichen mit Ufergemeinschaften und nassen Wiesen, die Fundstelle von Sumpfpflanzen, die Vogelhecke von Wasservögeln.

Milíčover Teiche und Wald (Kat. Újezd), Fläche ca. 80 ha.

Geologischer Untergrund von proterozoischen Schiefern, überdeckt durch quartäre Sedimente, natürliche Zusammensetzung vom Laubwald ist der Linden-Eichenwald, der Hagebuchen-Eichenwald, der Erlenbusch, die Teichsysteme mit angrenzendem Uferbewuchs vom Röhricht und nasse Wiesen. Der Raum von der Südstadt, und eigentlich die ganze Region, wird in die Moldau entwässert. Das Gelände der Region, mit mäßiger Neigung von einem Teil nach Norden und dem anderen Teil nach Süden, wird, mit Rücksicht auf den undurchlässigen Untergrund, jeweils durch den Grundwasserspiegel sehr nah zur Geländeoberfläche gekennzeichnet. Ähnliche Situation ist auch im Kataster von Šeberov und Újezd, den angrenzenden Stadteilen. Trotz der Tatsache, dass die Ergänzung von Wasservorräten nur von den Niederschlagsmengen abhängt, wurde das Gelände zum Quellen- und Infiltrationsgebiet von einigen kleinen Quellen. Das Grundwasserspiegel in der eigenen Südstadt und der nächsten Umgebung wurde jedoch wesentlich durch den extensiven Ausbau beeinflusst. Das Gebiet von Prag 11 bildet einen Bestandteil der Prager Platte im Rahmen des Systems von Berounka Gebiet. Im Südwesten liegen ziemlich nah zu der Region – in der Nachbarschaft von Hořovicer Furche am Zusammenfluss von Berounka mit der Moldau – die Ausgangspunkte vom Hügelland von Brdy. Nach Südosten geht die Prager Platte nach ungefähr zehn Kilometern zum Mittelböhmischem Hügelland, unmittelbar dann zum Benešover Hügelland über.

Aus der Literatur erstellt von Jiří Bartoň

Symbióza
 
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Chráněné stromy
 
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Milíčovská alej
 
Půvab a síla stromů
 
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Centrální park
 
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Z procházky
 
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Ranní slunce
 
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Výhled
 
Z ulic
 
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Zeleň mezi domy
 
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Kačeny na vodní nádrži na vodoteči pod Chodovcem
 
Motýl
 
Botič u Křeslic
 
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Nový rybník v Milíčovském lese
 
Duby u Homolky
 
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Kateřinský smrk
 
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Milíčovský les mezi rybníky Vrahem a Homolkou
 
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Romantika u Botiče
 
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Náš díl Michelského lesa, úsek smrkového porostu
 
Král dubů u rybníka Homolky
 
Jižní Město od Hrnčíř
 
Vlčí máky
 
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Jírovec z Chodova
 
Javor u Opatovské ul.
 
Vyhlídka
 
Mladá borovice Mil. vrch
 
Sakura Milíč. vrch
 
Šípková růže na Milíčovském vrchu
 
 
25.9.2009 9:37:03 - aktualisiert 12.5.2012 15:04:19 | gelesen 28697x | PhDr. Jiří Bartoň

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